Vulkaneifel

Allgemeines, Sehenswürdigkeiten, Freizeit

Die Eifel
Gemündener Maar - Klicken für Vollbildansicht
das ist für viele vor allem die
Vulkaneifel rund um Daun.

Die Maare, kleine Seen vulkanischen Ursprungs
(siehe Grafik), dienen gewissermaßen als Markenzeichen der Region. Umgeben von der reizvollen sanftwelligen Hügellandschaft, sind die Anziehungspunkte für Urlauber nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden und Belgien. Die Maare sind heute die touristischen Zugpferde der Landschaft rund um Daun.

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Die Vulkaneifel ist zum Inbegriff der gesamten Region geworden. Hier boomt der Fremdenverkehr wie sonst kaum irgendwo in der Eifel. Von einfachen Pensionszimmern über Feriendörfer, Campingplätzen bis hin zum noblem Schloß-Hotel wird so ziemlich alles und für jeden Geldbeutel eine Unterkunft angeboten. Besonders den Wanderfreunden ist es ein muss, einmal die Eifel «auf Schusters Rappen » zu erkunden. Wer die Maare zu Fuß erkunden will, kommt am klassischen Rundweg um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar kaum vorbei. Vom Parkplatz zwischen dem Weinfelder Maar und dem Schalkenmehrener Maar steigt ein Weg  bergauf  zum Dronketurm am Mäuseberg. Dort hat man einen Panoramablick der bei gutem Wetter bis zum Hunsrück reicht. Zudem sieht man von hier aus alle drei Maare. Anschließend führt der Weg hinunter zum Gemündener, dann weiter zum Weinfelder Maar mit seiner Friedhofs- Kapelle zurück. Zum Ausgangspunkt zurück auf der gegenüberliegenden Straßenseite eröffnet sich der Blick zum Schalkenmehrener Maar mit seinem gleichnamigen Ort. Für die Umrundung dieser Maare kann man verschiedene Varianten wählen -- je nachdem wie weit die Füsse tragen.
Auf einer kleinen Bilder-Reise können sie sich gleich einen Eindruck über die herrliche Landschaft aus der Eifel machen.

Ausflugsziele & Sehenswürdigkeiten

Die Maare

Es gibt mehr als 10 Vulkankrater, sogenannte "Kraterseen oder Maare" in der Eifel:

Gemündener Maar in Daun (Foto)
Schalkenmehrener Maar in Schalkenmehrenen (Foto)
Weinfelder Maar (auch Totenmaar genannt), zwischen Daun und Schalkenmehren
Pulvermaar bei Gillenfeld (Foto)
Meerfelder Maar  in Meerfeld (Foto)
Immerather Maar, in Immerath
Ulmener Maar, in Ulmen
Mosenberger Maar
Holzmaar
Strohner Maar(chen), bei Strohn
- nicht zu vergessen der größte aller Krater,
der Laacher See
Die meisten dieser Maare sind noch mit Wasser gefüllt, einige aber nur
noch Sumpflandschaft, so wie der "Dreiser Weiher".
Im Sommer kann man in den Maaren schwimmen, Tretboot fahren oder einfach
um die Maare herum spazieren und die herrliche bezaubernde Landschaft genießen.
Hier klicken und Sie erhalten eine wunderbare Übersicht über die Vulkanwege der Eifel

The Eifel page -La page des Ardennes (engl. Information about the Eifelarea)

Die drei bekanntesten Maare und ihre Daten

Querschnitt der Maare Gemündener Maar Schalkenmehrener Maar Weinfelder Maar
Meereshöhe 406,6 420,5 484
Über der Lieser 43,6 57,5 121,0
Tiefe 38 21 51
Durchmesser gr. 325 575 525
Durchmesser kl. 300 500 375
Umfang 975 1775 1525
Flächeninhalt 7,2 ha 21,6 ha 16,8 ha


Weitere Infos über Vulkanismus erhalten Sie auch hier

Maare oder Kratersee?

Bericht von Hans Mühlhaus, Darscheid

Im September 1979 hatte der Landschaftsverband Rheinland Freunde und Forscher der Eifel zu einer Wochenendtagung unter der Leitung von Dr. Josef Ruland nach Himmeroth in der Eifel eingeladen. Am 2. Tage war eine naturräumliche Exkursion vorgesehen, die nach Manderscheid ,an das Meerfelder Maar und zur Vulkangruppe des Mosenberges führte. Von der Höhe des Berges erklärte ein Geologe der Universität Trier, wie das Mosenberger Maar, genannt «Windsborn», entstanden ist. Um den Krater des Mosenberg-Vulkans ergossen sich Schweißschlacken, die zusammenschmolzen zu einem wasserdichten Becken, einem Behälter, in dem sich Regenwasser sammelte und einen See bildete, den die Geologen «Kratersee» nennen. Nur in dem Krater, der völlig im Vulkangestein eigebettet liegt, entsteht ein Kratersee. Unter den insgesamt 31 Maaren der Eifel gibt es nur einen einzigen Kratersee, es ist der Windsborn am Mosenberg bei Manderscheid - Bettenfeld. Über das Maar, wie es sich vom Kratersee unterscheidet, und dazu wie sein Name entstanden ist, schreibt Dr. B. Dohm in seinem Buch «Die geologischen Verhältnisse im Landkreis Daun» wie folgt: Die mit Wasser gefüllten Maare von Daun, Gillenfeld u.a. sind in die Schichten des Unterdevon gebettet deren Ton und Tonschieferbänke wasserstauend sind. Demnach besteht der Unterschied in der Gesteinsart. Maare sind meist im devonischen Gestein eingebettet, Kraterseen im Vulkangestein. Der Name «Maar», so heisst es in der angegebenen Schrift weiter, war zu Anfang des vorigen Jahrhunderts noch nicht in die geologische Literatur eingegangen, sondern eine mundartliche lokale Bezeichnung. Der Trierer Geologe Johannes Steininger war der erste, der diesen Namen aus dem Dauner Raum aufgriff und so anwandte, wie es die Mundart meinte: Mit Wasser gefüllte Vulkantrichter. Später wurde dieser Begriff von internationalen Forschern übernommen.Der Begriff « MAAR » kann natürlich auch von « MEER » kommen, sind sie doch die kleinen Meere der Eifel.

Ausflugsziele & Sehenswürdigkeiten

weiterführende Linktips:

Phantasialand
Brühl bei Euskirchen
Wildgehege Hellenthal

Die Berberaffen in der Eifel

Hirsch & Saupark Daun

(Deutsche Wildstrasse)
Kloster,  Abtei Mariawald
Deutschlands einziges Trappistenkloster
Burg Satzvey
die malerische Privatburg im rheinischen Dreieck
Rheinisches Freilichtmuseum
Kommern
Radio-Observatorium Effelsberg

Hoher List Observatory

Deutsch-Belgischer Naturpark Hohes Venn - Eifel

Manderscheider Burgen

Die Kasselburg in Pelm
mit dem Adler- und Wolfspark

Gaytalpark Körperich

Das Eifel-Vulkanmuseum


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