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Die Eifel Die
Maare, kleine Seen vulkanischen Ursprungs |
Die Vulkaneifel ist zum Inbegriff der gesamten Region geworden. Hier
boomt der Fremdenverkehr wie sonst kaum irgendwo in der Eifel. Von einfachen
Pensionszimmern über Feriendörfer, Campingplätzen bis hin zum noblem Schloß-Hotel wird
so ziemlich alles und für jeden Geldbeutel eine Unterkunft angeboten. Besonders den
Wanderfreunden ist es ein muss, einmal die Eifel «auf Schusters Rappen » zu
erkunden. Wer die Maare zu Fuß erkunden will, kommt am klassischen Rundweg um
Weinfelder, Gemündener
und Schalkenmehrener
Maar kaum vorbei. Vom Parkplatz zwischen dem Weinfelder Maar und dem Schalkenmehrener Maar
steigt ein Weg bergauf zum Dronketurm am Mäuseberg. Dort hat man einen
Panoramablick der bei gutem Wetter bis zum Hunsrück reicht. Zudem sieht man von hier aus
alle drei Maare. Anschließend führt der Weg hinunter zum Gemündener, dann weiter zum Weinfelder
Maar mit seiner Friedhofs- Kapelle zurück. Zum Ausgangspunkt zurück auf der
gegenüberliegenden Straßenseite eröffnet sich der Blick zum Schalkenmehrener Maar
mit seinem gleichnamigen Ort. Für die Umrundung dieser Maare kann man verschiedene
Varianten wählen -- je nachdem wie weit die Füsse tragen. Auf einer kleinen Bilder-Reise können sie sich gleich einen Eindruck über die herrliche Landschaft aus der Eifel machen. |
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| Die Maare | |||||
Es gibt mehr als 10 Vulkankrater, sogenannte "Kraterseen oder Maare" in der Eifel: Gemündener Maar in Daun (Foto) |
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| The Eifel page -La page des Ardennes (engl. Information about the Eifelarea) | |||||
| Querschnitt der Maare | Gemündener Maar | Schalkenmehrener Maar | Weinfelder Maar | ||
| Meereshöhe | 406,6 | 420,5 | 484 | ||
| Über der Lieser | 43,6 | 57,5 | 121,0 | ||
| Tiefe | 38 | 21 | 51 | ||
| Durchmesser gr. | 325 | 575 | 525 | ||
| Durchmesser kl. | 300 | 500 | 375 | ||
| Umfang | 975 | 1775 | 1525 | ||
| Flächeninhalt | 7,2 ha | 21,6 ha | 16,8 ha | ||
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| Maare oder Kratersee? | |||||
| Bericht von Hans Mühlhaus,
Darscheid Im September 1979 hatte der Landschaftsverband Rheinland Freunde und Forscher der Eifel zu einer Wochenendtagung unter der Leitung von Dr. Josef Ruland nach Himmeroth in der Eifel eingeladen. Am 2. Tage war eine naturräumliche Exkursion vorgesehen, die nach Manderscheid ,an das Meerfelder Maar und zur Vulkangruppe des Mosenberges führte. Von der Höhe des Berges erklärte ein Geologe der Universität Trier, wie das Mosenberger Maar, genannt «Windsborn», entstanden ist. Um den Krater des Mosenberg-Vulkans ergossen sich Schweißschlacken, die zusammenschmolzen zu einem wasserdichten Becken, einem Behälter, in dem sich Regenwasser sammelte und einen See bildete, den die Geologen «Kratersee» nennen. Nur in dem Krater, der völlig im Vulkangestein eigebettet liegt, entsteht ein Kratersee. Unter den insgesamt 31 Maaren der Eifel gibt es nur einen einzigen Kratersee, es ist der Windsborn am Mosenberg bei Manderscheid - Bettenfeld. Über das Maar, wie es sich vom Kratersee unterscheidet, und dazu wie sein Name entstanden ist, schreibt Dr. B. Dohm in seinem Buch «Die geologischen Verhältnisse im Landkreis Daun» wie folgt: Die mit Wasser gefüllten Maare von Daun, Gillenfeld u.a. sind in die Schichten des Unterdevon gebettet deren Ton und Tonschieferbänke wasserstauend sind. Demnach besteht der Unterschied in der Gesteinsart. Maare sind meist im devonischen Gestein eingebettet, Kraterseen im Vulkangestein. Der Name «Maar», so heisst es in der angegebenen Schrift weiter, war zu Anfang des vorigen Jahrhunderts noch nicht in die geologische Literatur eingegangen, sondern eine mundartliche lokale Bezeichnung. Der Trierer Geologe Johannes Steininger war der erste, der diesen Namen aus dem Dauner Raum aufgriff und so anwandte, wie es die Mundart meinte: Mit Wasser gefüllte Vulkantrichter. Später wurde dieser Begriff von internationalen Forschern übernommen.Der Begriff « MAAR » kann natürlich auch von « MEER » kommen, sind sie doch die kleinen Meere der Eifel. |
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